Aktuelles und Archiv
Montag, 26. Juli 2010 in Bremen:
Schlagen Sie Alarm bei Ihren Abgeordneten!
Mit möglichst vielen Menschen wollen wir am 26. Juli in Bremen vor den Wahlkreisbüros der Abgeordneten Torsten Staffeldt (FDP) und Bernd Neumann (CDU) mit Rasseln, Trommeln und Pfeifen Alarm schlagen. Wir machen ihnen klar, dass die Menschen in ihren Wahlkreisen keine längeren AKW-Laufzeiten wollen und überreichen ihnen (oder einem/einer Mitarbeiter/in ihrer Büros) unsere Erklärung gegen Atomkraft. Diese haben schon über 150.000 Menschen unterzeichnet.
Die Aktion soll Auftakt für eine Reihe von Aktionen in den Wahlkreisen von Staffeldt und Neumann sein, mit der wir ihnen einen "heißen Sommer" bereiten wollen. Zeitgleich finden bundesweit vor vielen Wahlkreisbüros weitere Alarm-Aktionen statt.
Kommen Sie vorbei und unterstützen Sie die Aktion!
Zeit: Montag, 26. Juli, 12.45 bis 13.45 Uhr
Ort: Schüsselkorb/Ecke Sögestraße, Bremen (bei den Schweinen)
Route: kurzer Demozug zum Wahlkreisbüro von Torsten Staffeldt, Schüsselkorb 23, anschließend zur CDU-Geschäftsstelle, Am Wall 135
Können Sie mit dabei sein? Bringen Sie doch möglichst etwas mit, mit dem Sie lautstark Alarm schlagen können, und sagen Sie gerne auch Ihren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen Bescheid!
Veranstalter: Campact e.V.
Kampagnen für eine lebendige Demokratie
Aktionstag gegen Nordmilch
Gegen gentechnisch veränderte Pflanzen im Tierfutter
| 13.00: | Nordmilch, Flughafenallee 17 |
| 14:00: | Fahrraddemo von Nordmilch zum Ziegenmarkt |
| 15.00: | Ziegenmarkt Abschlusskungebung |
Mit DiNA - der eierlegenden Wollmilchsau - Gentechnik stoppen!
Wir problematisieren globale landwirtschaftliche Ausbeutungs- und Zerstörungsverhältnisse und fordern als ersten kleinen Schritt gv-freie Fütterung der Kühe auch für Nordmilch-Produkte (Milram, Oldenburger, ...).
Für ein ganz anderes Klima!
Veranstalter: Bündnis gegen Gentechnik in Lebensmitteln, Bremen
Kinotip
Ein Kälbchen wird geboren. Wackelig steht es auf den Beinen. Und schon wird alle Hoffnung in das junge Rind gesetzt: Die Bauern geben ihm den Namen Kyoto, um ihrem festen Glauben an die Schließung des Kohlekraftwerkes Ausdruck zu verleihen, die sie sich von der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls durch die spanische Regierung erhoffen.
Seit 30 Jahren kämpft der Dorfbewohner Federico nun schon gegen die Dreckschleuder, die das paradiesische, spanische Tal bedroht. Bis es soweit ist, kämpft er quasi gegen Windmühlen, er baut Apparaturen für Kirschbäume gegen die Asche, die vom Himmel fällt und Flora und Fauna vergiftet. Durch eine Panne an seinem Wohnmobil bleibt der schottische Tourist Ferguson für einige Zeit im Tal hängen und begleitet die Dorfbewohner in ihrem Kampf gegen die giftige Anlage. Eine Liebesromanze trägt auch nicht zur Entspannung der Lage bei. Er erlebt auch die Konflikte der Menschen miteinander. Diejenigen, die das Kraftwerk geschlossen sehen wollen, zerstören für die anderen ihre sicheren Arbeitsplätze. Eine Umweltkomödie in der Tradition des Programmkinohits "Local Hero" in Kooperation mit Greenpeace
28.02.2010 Protest gegen Gen-Pflanzen am Brandenburger Tor
Bremer Aktivisten mit vor Ort
Vortrag Piratenfischerei

Bremen sagt: NO zu Gentechnik!
Bürger fordern „Nein“ zum Anbau von Gen-Pflanzen
Bremen, 27. 1. 2010 – Gegen den Anbau von Gen-Pflanzen in Deutschland wird Greenpeace am Samstag, 30. Januar, bundesweit in 45 Städten Unterschriften sammeln und vor Rathäusern auf Bannern präsentieren. Die Greenpeace-Gruppe Bremen wird im Bio-Supermarkt ALECO (Bismarckstraße 14) ab 10.30 Uhr informieren. Interessierte Bürger können ihre Botschaft auf Protestpostkarten schreiben, die an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) adressiert sind. Um ca. 15:30 Uhr stellen Greenpeace-Aktivisten alle Postkarten in Form eines großen „NO“ auf einem 2 x 4 Meter großen Banner vor dem Rathaus auf, gesäumt von Gen-Mais-Fratzen.
„Auf Drängen der FDP will die Bundesregierung den Anbau genmanipulierter Pflanzen gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen“, sagt eine Aktivistin von der Greenpeace Gruppe Bremen. „Aigner und Röttgen müssen das als zuständige Minister verhindern. Sie müssen die Belange der Verbraucher und Umwelt vertreten, anstatt sich vor den Karren der FDP und der Gentechnik-Branche spannen zu lassen.“
Nach Aigners Verbot des Gen-Maises Mon810 in Deutschland im April 2009 dürfen derzeit bundesweit keine Gen-Pflanzen zu kommerziellen Zwecken angebaut werden. Doch dies könnte sich mit der kommenden Anbausaison ändern: Die neue EU-Kommission wird bald über die Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora für den Anbau entscheiden. Aigner hat angekündigt, nichts gegen deren Zulassung zu unternehmen. Die Bundesregierung unterstützt laut Koalitionsvertrag vor allem auf Druck der FDP den Anbau der Gen-Knolle. Zudem soll in Brüssel über die Zulassung von zwei neuen Varianten von Gen-Mais entschieden werden. Die Bundesregierung wird vermutlich auch diese Zulassungen unterstützen. Sie steht auch nicht hinter dem bestehenden Anbauverbot für Gen-Mais, obwohl sich an den von Ministerin Aigner festgestellten Umweltrisiken nichts geändert hat. Die Regierung will lediglich das Urteil im hierzu laufenden Gerichtsverfahren abwarten.
Nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace sind 79 Prozent der Befragten dafür, das Anbauverbot für Gen-Mais in Deutschland zu erhalten. 77 Prozent sprechen sich für ein Verbot der Gen-Kartoffel Amflora durch Aigner aus.
„Aigner und Röttgen müssen in Brüssel Nein sagen, wenn dort über die Zulassung von Gen-Pflanzen abgestimmt wird“, fordern Bremer Aktivisten.
Die bundesweite Mitmachaktion von Greenpeace läuft auch im Internet unter http://beta.greenaction.de/kampagne/mach-dich-vom-acker
Freiwilligenbörse Aktivoli
Am Sonntag, dem 31.1. findet von 11-17 Uhr im Rathaus die Bremer Freiwilligenbörse Aktivoli statt. Mehr Informationen gibt es hier.

1.11.2009-28.2.2010 Ausstellung der Greenpeace-Gruppe Bremen in der Jugendherberge
19.8.09 19:00 Eröffnungsveranstaltung mit Vorträgen von Ingrid Meyer (Greenpeace Hamburg) über die die Geschichte von Greenpeace mit besonderem Bezug auf die gegenwärtige Greenpeace-Arbeit und Rainer Könemann über die Anfänge bis zur heutigen Arbeit der Gruppe in Bremen. Sie sind herzlich eingeladen.
